Wo soll das neue Beet entstehen?
Es findet sich eine ganze Weile immer wieder ein neues Plätzchen - selbst auf 42 m². Das ist total erstaunlich.
Natürlichen Faktoren?
Zeichnet auf
Tretet jetzt einen Schritt zurück. - Lasst eure Vorstellungskraft treiben, spielt Ideen durch. Klar, schlussendlich wird es Abweichungen geben, aber eine grobe Richtung zu haben, was entstehen soll, ist sehr hilfreich.
Welche Form würde euch gefallen?
Welche Farben kommen euch in den Sinn?
Strukturidee? Spielt die Höhe eine Rolle?
Form gefunden? - Na dann greift jetzt zum Spaten & Grabergabel
- Rasenkante abstechen: ich greife den Spaten recht tief, drehe ihn seitlich, sodass mich die Schaufelseite anschaut und schiebe das Spatenblatt mit Schwung vorwärts entlang der gewünschten Form. - alternativ Stück für Stück Spatenblatt für Spatenblatt weiterziehen
- Grasnarbe entfernen: Wechselt zur Grabergabel. Einstechen, hebeln und die Grasnarbe gut ausschütteln - alternativ Spaten flach waagerecht vorschieben
- Boden lockern: Grabergabel einstechen und etwas hebeln, so klappt das ganze ohne umgraben zu müssen. dabei werden einem sicher auch noch einige Wurzeln begegnen
- Man könnte jetzt auch Hügel, Mulden und Struktur einbauen z.B. mit Wurzeln und Totholz
Wählt eine Beetumrandung
An erhöhten Beet Einrahmungen zur Wiese habe ich Sedum, 3-5 cm hohen Thymian, Braunelle, Günsel, Sternenmoos, Wiesen-Storchschnabel u.a flache Pflanzen gepflanzt, um dort nicht mähen zu müssen. Durch die Erhöhung würde man nicht vorbei kommen.
Natursteine, Ziegelsteine
Holzstämmen
abgestochene Rasenkante
größere Beete/ Bauerngarten:
Einfassung mit Pflanzen
z.B. Bergbohnenkraut, Thymian, Katzenminze
vielleicht habt ihr eine schöne Idee?
Jetzt wird´s Bunt
1. Pflanzenauswahl
bei Pflanzideen habe ich einige Grundprinzipien für die Gestaltung, Pflanzen- & Farbauswahl beschrieben.
2. Ausstellen der Pflanzen
achtet auf die Pflanzabstände (nicht zu nah, Endgröße beachten), auf Blütenfarbe & -Zeit und das Laub. Und denkt dran: umpflanzen ist natürlich immer möglich.
3. Pflanzung + ggf. Langzeitdünger
achtet hierbei darauf, die Pflanzen auf der Ebene einzusetzen, wie ihr sie auch erstanden habt. Nicht tiefer, aber Wurzelballen verdecken
Bei Nährstoffliebende Pflanzen immer gleich eine Hand voll Hornspäne zugeben. Vor allem wenn ihr anschließend mulcht.
Mikroorganismen entziehen dem Boden beim Abbauvorgang erst einmal Stickstoff. - Später belassse ich Wildkraut was ich zupfe direkt im Beet als Mulch/ für Schnecken / als org. Material was später Dünger wird - denkt an den Regenwurm, denn wer nix zu fressen hat, der geht und damit auch die Chance auf natürlich fluffigen Boden. ;D
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