Im Gespräch mit der Natur - wenn Vögel uns eine Geschichte erzählen

Hei Menschlein, komm sag mir wer du bist.Ich möchte dir ein Lied singen:Hei Du komm und hör mir doch mal zu.Ich bin nicht einer, wir sind viele. Ganz bunt gemischt,Es gibt kleine und große. Jene die trellern und andere die zwitschern.Aber Hei Du, wo sind denn die ganzen Sträucher und Bäume hin? Es waren doch mal so viele.Hast du schon mal in einem Baum gesessen? - Bestimmt.Wir beobachten Kinder kletternd, aber Hei Du wieso hört ihr auf mit klettern?Hört ihr uns noch zu?Genießt ihr den Sonnenaufgang, den Beginn eines neuen Tages?Das rauschen ist Laut geworden - könnt ihr uns noch hören?. Und Hei Du, vor was rennt ihr eigentlich ständig davon?Seht ihr uns noch?Ich weiß wir werden weniger.Aber wir sind noch bei euch & wollen bleiben.

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Strauch oder Ei? - Wenn Sträucher mit uns ins Gespräch kommen

Schneiden wir einen Strauch zum Ei, oder lassen wir Leben zu. Sehen wir über eine chaotische Ecke hinweg. oder Wegrationalisieren wir, indem wir es übersichtlich halten wollen?Dabei geht etwas verloren. Die waren Gestalt, Charakter, der Schutz als Rückzugs- und Nistort für Vogel, eine Futterquelle in Form von Früchten - auch für uns. Wer pflückt nicht gern ein paar Beeren auf dem Nachhauseweg?Die Felsenbirne würde im Sommer Schatten bieten über einer kühl gehaltenen Bank. Sie spendet Grün und damit verbundene Hoffnung an ein intensiveres Leben. Ein Echtes, nicht gezähmtes und in Form gerücktes. 

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Zieht mal Eure Schuhe aus

Schon mal probiert, an einem heißen Tag barfuß über versiegelte Flächen zu laufen? – Seid euch sicher, das treibt an!Als die Hitze richtig zugeschlagen hatte und der Rasen komplett verdorrt war, hielt ich es selbst im Garten kaum aus weder konnte man sich länger barfuß auf einem Fleck aufhalten, ohne dass die Füße angefangen hätten zu brennen. Ganz anders sähe es aus, wenn es auf der Fläche grün geblieben wäre. Denn freut euch – einfach jede Pflanze, ist sie noch so klein, bringt Abkühlung. Nicht nur, dass sie für sich und den Boden Schatten spendet – alle Pflanzen transpirieren Wasser an ihre Umgebung, wodurch ein Kühlungseffekt entsteht. 

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Meine Einleitung:

Es sind aktuell wieder einmal fast 30 °C, ich sitze hinter geschlossenen Rollläden, die Blätter der Bohne haben sich bereits mit der hellen Seite nach oben gedreht. Man beobachtet, dass flachwurzelnde Sträucher wie Haselnuss und Felsenbirne fast gänzlich ihre Blätter verloren haben. Die langanhaltende Trockenperiode und Hitze sortiert gnadenlos aus. Nun rücken vermehrt Pflanzen ins Licht, die sich als wahre Trockenkünstler erweisen und fügen sich wunderschön in unseren Gärten ein – Arten, die man zuvor vielleicht nicht im Blick hatte. Beispielsweise begeistert mich der Steppensalbei im Staudenbeet mit Hartnäckigkeit. Er trotzt dem und erstrahlt in lila Blütenpracht. Und solange es blüht, wird es auch weiter beruhigend summen.

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